Dokumentation und Qualitätsmanagement

Keine Frage, die einwandfreie Qua­­lität ihrer gelieferten Produkte ist für die CLP GmbH zwingend erforderlich. Daher  fordert das Unternehmen von seinen Lieferanten entsprechende Prüf­protokolle zu jeder Lieferung. Diese Prüfprotokolle und die gelieferte Ware werden verglichen. Nach Auslieferung der Ware wird die Dokumenta­tion für mindestens fünf Jahre archiviert. Somit ist der üblicherweise geforderten Dokumentationspflicht Genüge geleistet. Aber reicht das?

Handarbeit: Leiterplatte in Epoxidharz eingegossen wird geschliffen.

Mehr Flexibilität und Sicherheit durch eigene Prüfung

Die Qualität bei der Leiterplatten­pro­duktion hält viele Überraschun­gen bereit, so dass es sinnvoll ist, bestimmte Parame­ter von Lei­ter­platten und/oder Baugrup­pen in eigener Verant­wortung zu kontrollieren. Der Service externer Laboratorien ist möglich, jedoch häufig kaufmännisch nicht sinnvoll. Daher war die In­­vesti­tion in ein eigenes Schlifflabor mit entsprechender Mi­kro­s­kopie konsequent. Die CLP GmbH entschied sich für eine Ausstattung des Markt­führers, der Struers GmbH.

Spielzeug oder sinnvolle Investition?

Die CLP-Mitarbeiter  waren zunächst skeptisch. Ein neues Spielzeug für die Chefin! Wie häufig die Geräte wohl benutzt werden? Doch keine drei Monate nach Ein­richtung des Labors waren bereits so zahlreiche Schliffbilduntersuchungen durch­geführt­ worden, dass alle Zweifel­ schwanden. Die zum Teil überraschenden Ergebnisse doku­­mentieren, wie goldrichtig diese Investition war. Sie hat eine signifikante Verbesserung der Qualitäts­sicherung zur Folge.

Echte Mehrwerte durch Schliffbilder generieren

Durch die Auswertung der Schliff­bilder konnte in Zusammenarbeit mit den Leiterplattenlieferanten die Qualitätskontrolle im Bereich Bohrungen und Kupferschichten deutlich verbessert werden.
„Auch unsere Kunden finden dieses Angebot bereichernd und bitten uns oft um Unterstützung bei der Betrachtung von Lötstellen und Leiterplattenkonstruktionen“, sagt Jutta Kemkes, Geschäftsführerin der CLP GmbH, und ergänzt: „Das Schlifflabor hat uns in die Lage  versetzt, unsere Kunden noch weitreichender zu beraten als bisher. CLP-Lieferanten wissen nun, dass die Einhaltung  der gestellten Anforderungen penibel kontrolliert wird. Dadurch ist ein Austausch mit den Lieferanten auf Augenhöhe gewährleistet. Eine Optimierung der Qualitäts­kontrolle und eine deutliche Zeit­ersparnis sind die positiven Folgen.“
Der Clou: ein vermeintlich „kleines Problem“ eines CLP-Kunden mit den Produkten eines Marktbegleiters konnte das Team um Jutta Kemkes klären und nachhaltig lösen. Grund genug für den Auftraggeber, die Zusammenarbeit mit der CLP GmbH weiter zu vertiefen und das Geschäftsvolumen auszubauen.

Kunden haben die Vorteile bereits erkannt

Die zusätzlichen  Möglichkeiten und die daraus resultierenden Vorteile hinsichtlich der Qualitätssicherheit sind so gravierend, dass die CLP GmbH und ihre Kunden das Schlifflabor nicht mehr missen möchten.